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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:04 Titel: Christus oder Buddha? |
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vor einger Zeit hörten eine Woche lang etwa 10.000 Menschen auf die Lehren des Dalai Lama über tibetanischen Buddhismus. Das Motto des Treffens in der Lüneburger Heide: "Buddhas Weg ins Glück". "Warum suchen jetzt so viele woanders?" fragte Bild.
b_9822buddhisten.jpg (10249 Byte)
Der Dalai Lama spricht viele Menschen an. Wem dient der Mönch aus Tibet?
Was der Mann aus Tibet sagt, ist nicht neu. Unzählige Male hat er es in seinen Schriften und Vorträgen dargelegt. Er gibt Schulungen im Lamrim, dem Stufenweg zur Erleuchtung, eine Art Grundkurs in Buddhismus. Viele Menschen sind angetan von seiner Herzlichkeit, seinem Humor, von seinem Eintreten für die Menschenrechte. Gewaltlosigkeit und Toleranz, gepaart mit einem Schuss Exotik, scheint für viele westliche Sinnsucher offensichtlich faszinierend. Eine 27jährige Wienerin sagte: "Er ist die Verkörperung von Liebe und Mitgefühl, das gelebte Symbol, Frieden in die Welt zu bringen."
Ein Missionar, der nicht missionieren will?
Der Gast aus Tibet verfolgt offensichtlich zwei Ziele. Zum einen will er den tibetanischen Buddhismus im Westen verbreiten. Zum anderen arbeitet das weltliche Oberhaupt der Tibeter aus dem Exil für die Befreiung von Tibet von chinesischer Vorherrschaft.
Der Bauernsohn aus dem Himalaja sagt, er wolle nicht missionieren. Er rät den Zuhörern, ihrer Religion treu zu bleiben: "Ich glaube, es ist sehr wichtig, der eigenen Religion, den eigenen Werten treu zu bleiben. Mit einem Wechsel sollten die Christen sehr vorsichtig sein." |
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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:04 Titel: |
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Mantra in der Kirche
Immer mehr Pfarrer und Kirchenangestellte öffnen sich mittlerweile für Buddhismus und östliche Techniken. Sie sprechen vom interreligiösen Dialog, lassen sich in östlicher Meditation schulen und probieren Mantren aus - ein Zeichen für den geistigen Tod ihres Christentums? So klagt z. B. der Erfurter Bischof: "Bei uns ist niemand mehr in der Beichte." Es stellt sich die Frage, ob der "Ozean der Weisheit", wie der Dalai Lama auch genannt wird, womöglich das spirituell tote Christentum beerben will, indem er ihm buddhistische Spiritualität einflößt? |
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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:05 Titel: |
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| Das Kirchenchristentum selbst hat die "Einladung" geschaffen, in das von Spiritualität entleerte Haus einzuziehen. Man denke nur an die Leugnung des Gesetzes von Saat und Ernte einschließlich der Reinkarnation, von denen immer mehr Menschen spüren, dass es Aspekte der Wahrheit sind. Zudem ist der Buddhismus in mancher Hinsicht ethisch höher stehend als das kirchliche Christentum, das sich weit von Jesus von Nazareth entfernt hat. Das Mitgefühl mit allen Lebewesen, das Gebot, weder Menschen noch Tiere zu töten und die Ethik der Gewaltlosigkeit - all das lehrte sowohl Buddha als auch Jesus von Nazareth, nicht aber die Kirche. Allerdings hat sich der Buddhismus teilweise auch von Buddha entfernt, so etwa in dem Personenkult um seine religiösen Führer. |
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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:05 Titel: |
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Wer war Buddha?
Buddha wurde im 6. Jahrhundert vor Christus im Grenzgebiet zum heutigen Nepal als Sohn des regierenden Fürsten geboren.
Buddha heißt der Erleuchtete, der Erwachte. Sein bürgerlicher Name war Siddharta Gautama. Mit 29 Jahren verließ er das abgeschirmte Luxusleben im Palast und wurde Wandermönch.
Er erlebte die Menschen: hungernd, krank, hilflos, sah sie vergreisen und sterben. Und er suchte nach dem Grund für all das Leid der Menschen. Seine Antwort formulierte in den vier edlen Wahrheiten: Alles Leben ist Leiden. Ursache für das Leid ist das Begehren. Mit dem Aufhören des Begehrens hört auch das Leid auf. Die Überwindung des Begehrens geschieht durch das Beschreiten des achtfältigen Pfades. Buddha wurde 80 Jahre alt. |
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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:05 Titel: |
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Der Dalai Lama, ein Theokrat?
Der Mönch aus Tibet sitzt bei seinen Schulungen auf einem Thron. Nicht nur seine Anhänger reden ihn mit "Seine Heiligkeit" an, auch Andersgläubige, viele Politiker und selbst kirchliche Obrigkeiten. Sogar "Gottkönig" lässt er sich nennen, weshalb manche schon vom "Papst des Ostens" sprechen. Vor ihm und dem römischen Papst verneigen sich die Gläubigen. Während die kirchlichen Sektenbeauftragten immer wieder vor neuen "Gurus" warnten, halten sie beim Dalai Lama still. Warum? Sogar beim evangelischen Kirchentag konnte der Mann aus Tibet die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Buddha wies auf Christus hin
Im Buddhismus wie in allen anderen Weltreligionen sind Teile aus der ewigen Wahrheit enthalten. Doch warum kapituliert die Kirche vor einer Lehre, die zu ihrer Zeit den Menschen einen Weg anbot, sich dieser Wahrheit zu nähern? Die Lehre Buddhas ist seit Jesus von Nazareth überholt. Buddha selbst wies auf Christus hin. Zu seinem Schüler Ananda sagte er: "Fünfhundert Jahre, Ananda, fünfhundert Jahre wird die Lehre der Wahrheit bestehen. Dann schwindet der Glaube, bis ein neuer Buddha erscheint, und abermals das Rad der Lehre in Bewegung setzt."
Jesus von Nazareth kam und brachte die innere Religion, die Religion der Liebe. Er wurde von der Mehrheit nicht angenommen und schließlich sogar getötet. Doch durch Sein Golgatha-Opfer übertrug er allen Menschen den Erlöserfunken. Seither bedarf es keines irdischen Meisters mehr, weil Christus in jedem von uns der innere Meister ist. |
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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:06 Titel: |
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| In einem Gespräch mit den Pharisäern sprach Jesus vom Propheten Jona, der drei Tage im Bauch eines großen Fisches war. Dann fügte Er hinzu: "Hier ist mehr denn Jona." In unserer Zeit haben viele tausend Menschen in den urchristlichen Strom zurückgefunden, den der Christus-Gottesgeist heute erneut belebt hat. Sie alle haben erfahren: Hier ist Größeres als Buddha. |
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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:06 Titel: |
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Buddha war gegen einen Kult
um seine Person
Buddha selbst sah, dass seine Schüler in Gefahr standen, sich auf ihn statt auf seine Lehre auszurichten.
Doch schon bald nach seinem Tod ging es ihm wie vielen geistigen Lehrern: Es wurde um seine Person ein großer Kult getrieben mit Buddha-Statuen und anderem mehr. Es ist offensichtlich leichter, einen begnadeten Menschen zu verehren und zur Kultfigur zu machen als die Wahrheit zu verwirklichen, die er brachte. Weil auch der achtfältige Pfad ernsthafte Arbeit an sich selbst bedeutet, mit Disziplin, Ausdauer und Konsequenz, wurde die Lehre Buddhas schon bald nach seinem Tod "halbiert": das "große Fahrzeug" für die Mönche und das „kleine Fahrzeug" für die übrige Bevölkerung. Genau wie im Kirchenchristentum - für die Priester und Mönche ein asketischer und strenger Weg, für das Volk eine leichtere Ethik - mit Riten, Zeremonien und Kult. Für ihre asketische Mehr-Leistung lässt sich die Priester- und Mönchskaste allerorten vom Volk bezahlen. |
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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:07 Titel: |
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Keine Wiederauflösung der Schöpfung, sondern Rückkehr
in die ewige Heimat
Die buddhistische Lehre von der Wiederauflösung der Schöpfung im formlosen Geist, im "Nirwana", ist ein Nachklang des Abfalls von Gott.
Die Fallwesen wollten zunächst wie Gott sein, und als das nicht möglich war, strebten sie die Auflösung aller von Gott geschaffenen Formen an. Dieser bereits in Gang befindliche Prozess wurde von Sehern der Vorzeit geistig geschaut und ging so in die östliche Lehre ein. Christus hat jedoch die Auflösung der Schöpfung durch Seinen Erlöserfunken gestoppt. Dadurch wurden die Seelen der Menschen stabilisiert, so dass sie sich nicht weiter zurückentwickeln können, indem sie zum Beispiel in Tiere oder Pflanzen inkarnieren und sich letztlich ganz auflösen.
Bei dem Wort "Es ist vollbracht" übertrug Christus jeder Seele den stabilisierenden Erlöserfunken. Dieser ist seitdem die rückführende Kraft in jeder Seele. Deshalb konnte Jesus sagen: "Keiner kommt zum Vater denn durch Mich." Der buddhistische Weg lehrt demgegenüber die Selbsterlösung. Eine Selbsterlösung ist jedoch seit dem Golgathaopfer Jesu nicht mehr möglich.
Seit Jesus von Nazareth braucht es auch keine so genannten Meister mehr. Seit Golgatha ist Christus, die Teilkraft der Urkraft, die in jeder Seele gegenwärtig ist, der einzige zu Gott zurückführende Meister. Alle irdischen Meister waren äußere Meister. Christus ist der innere Meister. |
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oralee Administrator
Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 254
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Verfasst am: 23.05.2008, 03:07 Titel: |
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Zudecken oder bereinigen?
Der klassische Christusweg
oder das Mantra?
Östliche Wege sind vielfach Wege der Übung, Wege der Versenkung, Wege über Mantren. Es wird von Meditation, von Ruhe und Stille gesprochen.
Das bedeutet vielfach: Wir sollen unser negatives Gedankengut beiseite legen. Das aber heißt, es im Unterbewusstsein oder in der Seele zu belassen. Wer ständig ein Mantra wiederholt, der erzeugt eine Schicht, die sich zwischen Ober- und Unterbewusstsein legt. Dadurch kommen ihm kaum noch Gedanken oder Bilder, die ihm über sein Negatives etwas sagen könnten. Auch im christlichen Umfeld gibt es Wege, wo es heißt: "Sende einfach Liebe aus, segne alles, liebe alle".
Doch der klassische Christusweg, den Jesus uns in der Bergpredigt gelehrt hat, besagt: "Erkenne deine Sündhaftes, bereue es, bereinige es in der Bitte um Vergebung, in der Vergebung, in der Wiedergutmachung und tue diese Sünde nicht mehr."
Der klassische Christusweg lehrt also, dass wir das Gefäß, das wir letztlich selber sind, von Unrat leeren - von Lieblosigkeit, Hass, Neid, Feindschaft, Gehässigkeit, Streit, Zank, übertriebenen Wünschen, Leidenschaften und dergleichen - um so weit leer zu werden, dass geistige, göttliche Gesetzmäßigkeiten einfließen und Seele und Mensch durchströmen können. Dann erst verändert sich der Mensch.
Er wandelt sich zum Positiven, zum Göttlichen, weil er mehr Licht empfängt, da sich das Gefäß von den Schatten, vom Ego, reinigt und zugleich das Ich Bin einströmt und Seele und Mensch durchströmt.
Dazu ein Bild. Wenn ich auf der Herdplatte eine Gefäß mit Wasser erhitze, dann bringe ich das Wasser zum Kochen. Es brodelt, und das Wasser hebt immer wieder die Abdeckung des Gefäßes an. Schalten wir die Herdplatte ab, dann geht die Energiezufuhr zurück, das Wasser wird wieder ruhig und die Abdeckung bleibt sicher auf dem Gefäß.
So ist es bei manchen so genannten christlichen und bei östlichen Wegen. Es heißt: Halte das Wasser ruhig, damit du Liebe aussenden kannst, damit du still wirst, damit du ruhig wirst. Wenn jedoch im Gefäß Sündhaftes ist und das Wasser nicht mehr zum Kochen gebracht wird, dann drängen wir die Schatten zurück. Wir fordern die Energie nicht mehr an, um zu erkennen, was noch im Gefäß liegt. Trotzdem glauben wir, wir hätten einige Schritte auf dem geistigen Weg getan. Wir sprechen dann von der großen Liebe, die in uns ist.
Die Liebe ist zwar in uns - doch ist sie erschlossen? Wir täuschen uns, weil wir das Gefäß ruhig halten. Die Abdeckung liegt ruhig darüber, und es kommt nichts Sündhaftes mehr hoch. Dadurch entleeren wir unser Gefäß nicht. Irgendwann wird dann durch die Einstrahlung der Gestirne der Inhalt im Gefäß trotzdem zum Brodeln gebracht. Dann entstehen Schicksal, Leid, Krankheit und Not, wenn wir die Ursachen nicht vorher beheben durch eine Änderung unseres Verhaltens. |
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