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Locker Abräumen

 
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oralee
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 21.05.2008, 19:59    Titel: Locker Abräumen Antworten mit Zitat   

Jetzt wird Ihr Spülergebnis glänzend!
Klappe auf und rein und sofort sieht die Küche wieder aufgeräumt aus ... Die Erfindung der Spülmaschine war eine prima Sache. Wie das Ergebnis immer glänzend ist, erfahren Sie hier.
Geeignete Produkte
Das maschinelle Geschirrspülen ermöglicht ein rationelles und, durch den in den letzten Jahren stetig gesenkten Wasser- und Energieverbrauch, ökonomisch wesentlich günstigeres Reinigen des Geschirrs als das Spülen von Hand.

Um ein glänzendes Spülergebnis zu erzielen, muss nach dem sachgerechten Einräumen des Spülgutes Reiniger in die entsprechende Dosierkammer gefüllt werden.
Dafür gibt es von Somat die praktischen Tabs, Somat 1, Somat 3, Somat 5 und Somat 7, mit denen das getrennte Befüllen der verschiedenen Vorratsbehälter entfallen kann. Der kombinierte Tab wird dabei ganz einfach in die Dosierkammer eingelegt.

Wer zum Vergleich die Wirkung der konventionellen Reiniger testen will: 1. Vorratsbehälter für Regeneriersalz mit Somat Spezial-Salz befüllen, 2. Klarspüler-Vorratsbehälter mit Somat Klarspüler befüllen, 3. Somat Tab in die Dosierkammer legen und bitte regelmäßig kontrollieren, ob die Vorratsbehälter nachgefüllt werden müssen!

Die Somat-Produkte in ihrer heutigen Form sind das Ergebnis kontinuierlicher, intensiver Henkel-Forschung. Produktleistung und Umweltverträglichkeit werden ständig verbessert. Die einzelnen Somat-Produkte ergänzen sich ideal in ihrer Wirkungsweise.

Beim Einsatz von Somat 3 , Somat 5 und Somat 7 entfällt Klarspülerzugabe, beziehungsweise Klarspüler- und Salzzugabe bis Härtebereich 3. Die Somat Produkte sind für alle Haushaltsgeschirrspülmaschinen geeignet und erzielen Spitzenergebnisse.
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oralee
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 21.05.2008, 20:00    Titel: Optimales Vorbereiten und Einsortieren Antworten mit Zitat   

Praktische Tipps

Optimales Vorbereiten und Einsortieren
Die Geschirrteile sind meist sehr unterschiedlich stark verschmutzt. In Kochtöpfen, Pfannen und Auflaufformen setzen sich nach dem Grillen, Braten, Brutzeln und Backen immer wieder fest haftende, manchmal angetrocknete und auch angebrannte Lebensmittelreste ab. Am Essgeschirr haften locker auf der Oberfläche sitzende Speisereste, die zum Teil schwer zu entfernen sind, z.B. eingetrocknete, stärkehaltige Rückstände von Soßen, Kartoffeln, Nudeln oder Reis sowie eiweißhaltige Speisereste. Auch Rückstände von Tee, Kakao, Fruchtfleisch von Natursäften in Tassen und Gläsern sind oft hartnäckig.

Vor dem Einräumen besser alle groben, leicht anhaftenden Speisereste mit einer Gabel oder einem Papiertuch lösen, um ein Verstopfen der Siebe zu vermeiden. Das Vorspülen unter fließendem Wasser ist weder notwendig noch ökologisch sinnvoll, außer bei feinen Rückständen wie zum Beispiel Spinat-, Grünkohl- oder gehackten Kräuterresten, die sich durch die Umwälzpumpe auf anderen Geschirrteilen ablagern könnten.

Das Geschirr muss fest in den Geschirrkörben der Spülmaschine stehen und darf nicht gegeneinander reiben, da sich die Teile gegenseitig beschädigen können. Insbesondere Gläser müssen einen festen Stand haben und sollten sich möglichst nicht berühren. Große und kleine Teller sollten abwechselnd, tiefe vor flache gestellt werden. Die Körbe bitte nicht überladen und darauf achten, dass die Sprüharme frei rotieren. Das Sprühwasser soll alle Geschirrteile erreichen können.

Große Teile kommen in den unteren Geschirrkorb, kleine und leicht zerbrechliche Teile wie Gläser und Tassen nach oben - mit einer Ausnahme: Kunststoffteile sind bei Spülmaschinen ohne Durchlauferhitzer besser im oberen Geschirrkorb aufgehoben. Unten befinden sie sich in der Nähe der Heizstäbe und können sich während des Trocknungsgangs verformen.

Das Besteck wird unsortiert mit den Griffen nach unten in den Besteckkorb eingeordnet. Alternativ zum Besteckkorb haben viele Maschinen eine Besteckschublade. Hier gilt praktischerweise: Besteck gleich sortiert einlegen.
Spültemperatur
Die Programme der Spülmaschine sind auf die im Haushalt üblichen Verschmutzungen sowie das gebräuchliche Haushaltsgeschirr abgestimmt. Welches Programm für die jeweilige Schmutzbelastung das richtige ist, steht in der Bedienungsanleitung des Geräts. Die einzelnen Spülprogramme unterscheiden sich in der Zahl der Wasserwechsel (Einweichen, Vorspülen, Reinigen, Zwischenspülen, Klarsp&uum;len), in den Spültemperaturen (35° bis 70°C), in der Dauer der Spülprogramme, in Art und Dauer der Trocknung sowie der daraus resultierenden Laufzeit.
Pflege der Spülmaschine
Eine sachgemäß genutzte Geschirrspülmaschine braucht keine besondere Pflege, weil sich der Spülmaschineninnenraum und die Geschirrkörbe während des Programmablaufes selbst reinigen. Die Siebkombination jedoch sollte regelmäßig gesäubert werden. Ist das Reinigungsergebnis nicht mehr zufrieden stellend: Sprühdüsen der Sprüharme kontrollieren und reinigen.

Bei einer häufigen Unterdosierung des Reinigers oder durch eine nicht auf die Verschmutzung abgestimmte Programmwahl können fetthaltige Schmutzreste oder andere Beläge aus Speiserückständen (Eiweiß- und Stärkerückstände) im Spülbehälter zurückbleiben. Mit Somat Maschinen-Pfleger in einem 65°C Normal/Universalprogramm lassen sich diese Rückstände wieder entfernen.

Für die einwandfreie Funktion des Enthärters ist das rechtzeitige Nachfüllen von Regeneriersalz erforderlich. Bitte Anzeige beachten! Salz dabei erst direkt vor einem Spülvorgang nachfüllen: Verschüttetes Salz in hoher Konzentration kann bei längerer Einwirkzeit Korrosion an den Metallteilen der Bodenwanne oder des Siebsystems verursachen.

Übrigens: Beim Einsatz von Somat 3, Somat 5 und Somat 7 und Wasser des Härtebereichs bis einschließlich 3 entfällt die Zugabe von Regeneriersalz.
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oralee
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 21.05.2008, 20:00    Titel: Hintergrundwissen Antworten mit Zitat   

Das sollten Sie wissen, bevor Sie spülen!
Spülgut besteht aus den unterschiedlichsten Materialien: Glas, Porzellan, Steingut, Edelstahl, Kunststoff, Silber, Holz oder Aluminium. Oft verändert sich nach häufigem Spülen die Oberfläche: Gläser schillern perlmuttartig, verlieren ihren Glanz oder werden trüb, Porzellan auf Glasurfarben verblasst oder geht verloren. Edelstahl läuft an oder verfärbt sich. Messerklingen korrodieren, Silber verfärbt sich, Aluminium wird schwarz und Kunststoff bekommt Spannungsrisse. Mehr zu Ursachen und Zusammenhängen sowie Tipps zur Vermeidung finden Sie hier.
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oralee
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 21.05.2008, 20:01    Titel: Die <geschirrspülmaschine Antworten mit Zitat   

Die Geschirrspülmaschine
Klappe auf und rein und sofort sieht die Küche wieder aufgeräumt aus ... Die Erfindung der Spülmaschine war eine prima Sache. Wie das Ergebnis immer glänzend ist, erfahren Sie hier.

Vorspülen »
Reinigen »
Zwischenspülen »
Klarspülen »
Trocknen »
Regenerieren »
Ausräumen des Geschirrs »
Vorspülen
Im Vorspülprogramm des Normal- oder Universalprogrammes werden die mit Wasser leicht entfernbaren Speisereste mit kaltem Wasser, bei Intensivprogrammen in zwei Vorspülgängen (je nach Maschinentyp mit warmem Wasser) abgespült.
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Reinigen
Der Reinigungsgang beginnt mit frischem Wasser, das entsprechend der Programmwahl auf 35 ° bis 70 °C erhitzt wird. Anschließend wird ohne Heizen noch circa 10 Minuten nachgespült, wobei sich die Reinigungsflotte langsam abkühlt. Die Reinigerzugabe erfolgt über die Reiniger-Dosierkammer zu Beginn des Reinigungsgangs, wobei sich automatisch die Klappe öffnet. Der Reinigungsgang dauert bis zu 60 Minuten und endet mit dem Abpumpen der Reinigungsflotte.
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Zwischenspülen
Der Zwischenspülgang hat die Aufgabe, die auf dem Geschirr verbliebenen Laugen- und Schmutzreste zu entfernen und damit das Geschirr für den nachfolgenden Klarspülgang vorzubereiten. Das Wasser läuft kalt, bei Warmwasseranschluss und Maschinen mit Wärmetauschern vorgewärmt, in den Spülraum ein. Die Heizung ist nicht eingeschaltet. Die Laufzeit beträgt circa 5 Minuten. Auch der Zwischenspülgang endet mit dem Abpumpen des Wassers.
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Klarspülen
Nach dem Wasserzulauf wird in den Normalprogrammen das Wasser auf 65 °C erhitzt. Während des Aufheizens wird automatisch Klarspüler über die Dosiereinrichtung zugegeben. Benutzt man Somat 2,3 oder 5 erübrigt sich die Zugabe von Klarspüler, da in diesen Produkten der Klarspüler integriert ist. Zum Klarspülen benötigt die Maschine circa 15 Minuten.
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Trocknen
Die gespeicherte Wärme aus dem Klarspülgang unterstützt die Trocknung des Geschirrs. Der Trocknungsgang kann von 10 bis 40 Minuten dauern.
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Regenerieren
Bestandteil aller Programme ist die automatische Regenerierung des Enthärters mit Somat Spezial-Salz. Sie erfolgt mittels der Regeneriersalzlösung aus dem Vorratsgefäß je nach Spülmaschinentyp im Programmablauf. Beim Benutzen von Somat 3 oder 5 kann bis Härtebereich 3 (< 21 °d) auf Regeneriersalz verzichtet werden.
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Ausräumen
Die Spülmaschine sollte einige Minuten nach Programmende für 1 bis 2 Minuten einen spaltbreit geöffnet werden. Nach Erkalten kann das Spülgut ausgeräumt werden. Man beginnt mit dem unteren Geschirrkorb, damit keine Wasserreste aus Bodenvertiefungen von Gläsern und Tassen aus dem oberen Korb tropfen können.
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oralee
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 21.05.2008, 20:02    Titel: Das Spülgut Antworten mit Zitat   

Spülgut
Klappe auf und rein - und sofort sieht die Küche wieder aufgeräumt aus ... Die Erfindung der Spülmaschine war eine prima Sache. Wie das Ergebnis immer glänzend ist, erfahren Sie hier.

Glas »
Glas in der Spülmaschine »
Metalle »
Keramik »
Holz »
Kunststoff »
Ausblick »
Glas
Glas zeichnet sich durch seine besonderen Eigenschaften wie Klarsichtigkeit, Lichtbrechung, Reflexion, Glanz, Wasserundurchlässigkeit und chemische Beständigkeit aus. Dies ist auch der Grund für seine vielfältige Verwendung im Haushalt.

Aus chemischer Sicht ist Glas ein Schmelzprodukt aus anorganischen Metalloxiden. Zu seiner Herstellung werden Sand, Alkali- und Erdalkaliverbindungen verwendet. Physikalisch ist Glas eine erstarrte Schmelze. Das bedeutet, dass Glas keine definierte kristalline Struktur hat.

Die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Glas werden vor allem von seiner Zusammensetzung, der Verarbeitung, der Formgebung, der Nachbearbeitung und der Vergütung bestimmt. Glas ist trotz seiner Beständigkeit sowohl physikalisch als auch chemisch angreif-/veränderbar.

Glastypen
Die Basis für Glas ist eine Schmelze aus Siliciumdioxid (Sand, insbesondere Quarzsand) und einem Gemisch aus Metalloxiden (Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Barium-, Blei-, Zinkoxid) und weiteren Zusätzen (Bortrioxid, Aluminiumoxid). Nach der Zusammensetzung unterscheidet man folgende Glastypen: Natronkalkglas ist einfaches Gebrauchsglas, welches aus Sand, Soda und Kalk hergestellt und zu Flaschen, Fensterscheiben und einfachen Trinkgläsern weiterverarbeitet wird. Kristallglas mit einem höheren Gehalt an Kalium zeichnet sich durch größere Helligkeit aus. Kristallglas ist ein farbloses, hochreines Glas, frei von Blasen und Schlieren. Aus Kristallglas werden Tischgläser und Geschenkartikel aus Glas hergestellt.

Bleikristallglas erhält man, wenn in Kali-Kalk- Glas (Kali-Kristallglas) das Calciumoxid (= gebrannter Kalk) durch Bleioxid (mindestens 24 %) ersetzt wird. Es zeichnet sich durch starkes Lichtbrechungsvermögen (Brillanz) und hohes spezifisches Gewicht aus und wird häufig für geschliffene Gebrauchs- und Luxusgegenstände verwendet. Borsilikatglas ist besonders widerstandsfähig gegen chemische Einflüsse sowie gegen große Temperatursprünge. Es wird daher als Koch- und Backgeschirr sowie zur Herstellung von Laborgläsern verwendet. Es fehlt jedoch die Brillanz eines Tischglases.
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Glas in der Spülmaschine
Trotz seiner chemischen Beständigkeit kann Glas im Laufe der Zeit bereits durch reines Wasser oder wässrige Lösungen angegriffen werden. Es wird „ausgelaugt“ und „verwittert“. Dieser Vorgang wird durch ständige Wechsel von Feucht und Trockenperioden und Temperatursprünge (beim Zwischenspülgang) noch zusätzlich begünstigt. Mitunter dauert es jedoch geraume Zeit, bis unter den Bedingungen des maschinellen Spülens „Effekte“ auftreten. Aufgrund seiner Brillanz und Durchsichtigkeit werden alle Unregelmäßigkeiten des Glases plötzlich sichtbar.

Mit Beginn des maschinellen Spülens wurde man daher schnell auf die möglichen Veränderungen der Glasoberfläche aufmerksam. Henkel hat aus diesem Grund bereits frühzeitig und sehr intensiv die Zusammenhänge von Glasverarbeitung, Glaszusammensetzung und maschinellem Spülen untersucht und in der Produktentwicklung berücksichtigt. Die Somat-Kompaktreiniger sind mit einem speziellen Langzeit-Glasschutz ausgestattet.

Mechanische Schäden
Kratzer können einzeln und über das Glas verteilt auftreten; sie können aber auch so verdichtet sein, dass sie einen weißen Fleck oder Ring bilden. Bei den so genannten Rattermarken handelt es sich um Kratzer, die bei normaler Betrachtung für das Auge nicht sichtbar sind. Unter dem Mikroskop erkennt man jedoch Brüche, die ent lang des Kratzers schuppenartig aneinander liegen.


Kratzer gehen immer auf mechanische Einwirkung auf die Glasoberfläche zurück. Es gibt daher kaum ein Trinkglas aus dem täglichen Gebrauch, das frei von Kratzern ist. Beim maschinellen Spülen entstehen Kratzer und Rattermarken vor allem dann, wenn
- die Gläser beim Einordnen aneinander oder an andere harte Gegenstände gestoßen werden.
- die Gläser sich im Geschirrkorb gegenseitig berühren. Dabei entstehen oft ringförmige Scheuerstellen, wenn die Gläser beim Spülen noch zusätzlich rotieren. Alle kratzerartigen Spuren auf Gläsern werden beim maschinellen Spülen verstärkt. Sie sind zunächst mit dem Auge nicht erkennbar, werden jedoch mit zunehmender Zahl an Spülgängen deutlich sichtbar. Dafür gibt es folgende Gründe:
- Wasser und wässrige Spüllösungen dringen in die Kratzer beziehungsweise in feine Risse ein. Hierdurch werden schon gelockerte Glasteilchen herausgesprengt. Dieser Vorgang wird vor allem durch den Temperatursturz zwischen einem heißen Reinigungsgang und einem kalten Zwischenspülgang gefördert. Schlieren deuten auf Ungleichmäßigkeiten beim Glasschmelzen hin. Sie treten auf, wenn die Glasschmelze nicht einwandfrei und optimal durchmischt war.

Spülprozessbedingte Korrosion
Obwohl Glas als chemisch resistent gilt, wird es von Säuren und Laugen, selbst von reinem Wasser angegriffen, besonders bei erhöhter Temperatur. Je nach den Bedingungen in der Spüllösung wie dem pH-Wert, der Ionenart und -menge ergeben sich unterschiedliche Korrosionsarten: Im sauren bis neutralen Bereich überwiegt die Gelbildung in der Glasoberfläche und ein Auslaugen von Alkaliionen. Im alkalischen Bereich wird durch hydrolytische Spaltung von Silicium-Sauerstoff- Silicium-Bindungen zusätzlich das Silicatgerüst aufgelöst. Die nach dem Herauslösen der Alkaliionen zurückbleibende hochkieselsäurehaltige Glasoberfläche erscheint trübe.
Bei ungleichmäßiger Temperaturverteilung über die Glasoberfläche während der Glasherstellung kann es zu Diffusionsprozessen von Alkaliionen von den wärmeren zu den kälteren Bereichen kommen. Beispiel: Beim Rundschmelzen am Mundrand oder beim nachträglichen Ansetzen eines Stiels oder Henkels. Obwohl diese Oberflächen zunächst optisch einwandfrei erscheinen, können an diesen Stellen verstärkt Alkaliionen herausgelöst werden und das Glas charakteristisch trüben; zum Beispiel symmetrisch ringförmig oder auch flächenförmig. Veränderungen auf der Glasoberfläche, die beim maschinellen Spülen auftreten können, sind irreversible Trübungen oder irisierende Beläge also irreparabel. Ob es sich um solche Erscheinungen handelt, kann mit dem Somat Maschinen-Pfleger oder Somat Klarspüler und einem feuchten Lappen geprüft werden. Lassen sich die Trübungen nicht beseitigen, handelt es sich um Glaskorrosion. Ursache für das Entstehen dieser Phänomene ist also die chemische Empfindlichkeit der Gläser.

Trübungen
Mundgeblasene Gläser haben vom Fertigungsprozess her noch eine Kappe, die mit Diamanten angeritzt und dann abgesprengt wird. Der dabei entstehende scharfe Rand wird an schließend gerundet. Dies kann durch Rund schmelzen in einer heißen Gasflamme geschehen oder durch „Verkollern“.
Dabei wird der Rand durch Schleifen abgerundet und dann mit Poliermittel geglättet. Dieser Arbeitsgang beziehungsweise die dabei angewandte Bearbeitungsart ist ausschlaggebend für das spätere Verhalten beim maschinellen Spülen. So kann es bei den rundgeschmolzenen Mundrändern zu symmetrischen Trübungen unterhalb des Randes kommen – ein Effekt, der bei rundgeschliffenen Mundrändern nicht auftritt. Nur in den seltensten Fällen ist dies bereits am unbenutzten Glas zu erkennen. Symmetrische Trübungen sind typische Glasschäden, die beim maschinellen Spülen auftreten können.

Schillern und Irisieren
In den meisten Fällen handelt es sich dabei um ein perlmuttähnliches Farbenspiel. Es können aber auch ausschließlich bräunliche, grünliche oder bläuliche Verfärbungen auftreten. Die Gläser sind dabei noch einwandfrei durchsichtig. Jedoch entsteht häufig der Eindruck, als wären sie dunkler. Diese Veränderungen werden durch sehr dünne Schichten verursacht, die sich beim maschinellen Spülen langsam bilden. Es handelt sich dabei um Silikate aus der Glasmasse selbst oder aus dem Reiniger. Ob diese aus beiden Quellen stammen, konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden. Langjährige Erfahrungen lassen vermuten, dass das Schillern verstärkt bei Verwendung von Reinigern mit höherem Silikatgehalt auftritt. Wird ein hochalkalisches Produkt (Somat Klassik) oder ein niederalkalisches Produkt mit geringem Silikatgehalt verwendet, wird dieses Schillern nicht beobachtet. Auf dieser Seite oben sehen Sie Kalikristall-, Bleikristall- und Kalk-Natrongläser, die 300mal mit Somat Tabs gespült worden sind. Sie zeigen auch nach diesem häufigen Spülen keinerlei Korrosionserscheinungen. Line Corrosion tritt nach mehrmaligem Spülen auf, wenn die Glasoberfläche Inhomogenitäten aufweist, die ihren Ursprung in einer inhomogenen Glasschmelze hat oder beim Glasformungsprozess erzeugt wurde. An den Stellen ungleichmäßiger Glaszusammensetzung löst sich das Glas unterschiedlich schnell auf. Es bilden sich Täler und Erhebungen, die der Korrosionserscheinung ein linienhaftes Aussehen verleihen.

Dekorierte Gläser
Wertvolle Gläser sind oft mit Gold und einfachere Gläser und Glasteller häufig mit Farbmotiven dekoriert. Diese Verzierungen sind generell weniger widerstandsfähig als die Dekore auf Porzellan (Aufglasurdekore), da sie bei relativ niedriger Temperatur eingebrannt werden. Bei häufigem maschinellem Spülen verblassen die Farben. Mit der Zeit kann das Dekor vollständig abgetragen werden.
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Metalle
Edelstahl
Als Edelstahl bezeichnet man alle Stahllegierungen, die, im Gegensatz zu Eisen und „einfachem Stahl“, nicht rosten. Dies wird dadurch erreicht, dass man dem Eisen bestimmte Mengen anderer Metalle zulegiert, vor allem Chrom und Nickel. Das Eisen und seine Legierungen haben jeweils eine spezifische kristalline Struktur. Niedrig legierte Stähle werden als „ferritisch“ bezeichnet. Diese Stahlarten sind magnetisch. Mit höherem Chromanteil und Nickel legierte Edelstähle sind nicht mehr magnetisierbar. Über die Magnetisierbarkeit kann der Verbraucher selbst feststellen, ob er einen niedrig legierten und damit weniger widerstandfähigen oder aber einen hochlegierten korrosionsbeständigen Stahl in den Händen hält. Das in den nichtrostenden Stählen enthaltene Chrom beziehungsweise Chrom-Nickel-Gemisch reagiert mit dem Sauerstoff der Luft zu den entsprechenden Metalloxiden. Diese bilden auf der Stahloberfläche eine dünne Schutzschicht. Sie ist durchscheinend, sehr dicht und haftet fest auf dem metallischen Untergrund. Der Stahl verhält sich somit passiv gegenüber chemischen Einflüssen. Er rostet nicht und ist widerstandsfähig gegen über Lochkorrosion und anderen korrosiven Einflüssen. Geschirrspülmaschinen werden seit langem nur noch aus hochlegierten, nicht magnetisierbaren 18-/8er beziehungsweise 18-/10er Chrom-Nickelstählen hergestellt. Sie enthalten neben 18 % Chrom 8 bis 10 % Nickel. Solche Stähle sind gegen Lochkorrosion, die besonders durch Kochsalz aus Speiseresten und Regeneriersalz verursacht werden kann, beständig.

Spülgut aus Edelstahl wie zum Beispiel Bestecke, Töpfe, Pfannen, Platten und Kochhilfen (Bratenwender, -gabeln, Schöpfkellen, Siebe und andere), aber auch Platzteller und Platten werden heute überwiegend aus Chrom-Nickel-Stahl hergestellt. Bei der Herstellung von Besteckteilen und Kochgeschirr kommt es während der Bearbeitung zu erheblichen mechanischen Beanspruchungen, die nicht zu einer Qualitätsänderung des Werkstoffs führen dürfen. Sorgfältige, materialschonende Verfahrensweisen bei der Produktion sind deshalb auch hier eine Garantie für eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber späteren Einflüssen in der Praxis.

Klingenstähle bestehen im Wesentlichen aus härtbaren Chromstählen, mit dem Zusatz von 1 bis 2 % Molybdän und Teilen von Vanadium. Eine einwandfreie Verarbeitung vorausgesetzt, sind sie gegenüber den Bedingungen des maschinellen Geschirrspülens ausreichend stabil. Voraussetzung ist, dass die während der Herstellung notwendige Härtung der Klingen sorgfältig durchgeführt wurde.

Die Besteckindustrie hat als erster Spülguthersteller eine Prüfnorm für die Beständigkeit ihrer Produkte beim maschinellen Spülen erarbeitet. Diese Prüfmethode wurde zusammen mit dem RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V., Bonn) ausgearbeitet. Im Gegensatz zum üblichen „Hohlheft-Messer“, bei dem Heft und Klinge aus unterschiedlichem Material gefertigt sind, bestehen bei der Monoblockware beide Teile aus Chromstahl. Stahlgüte und Materialverarbeitung sind auch hier entscheidende Faktoren, sodass keine verallgemeinernde Aussage über die Korrosionsbeständigkeit möglich ist. Jedoch ist Monoblockware, welche aus 13 %igem Chromstahl gefertigt ist, lochfraßgefährdet und daher für das maschinelle Spülen nur bedingt geeignet. 17%iger Chromstahl mit 1 % Molybdän ist weniger anfällig.

Lochkorrosion
Die am häufigsten auftretende Korrosionsart ist die Lochkorrosion, auch „Lochfraß“ genannt, weil sie, wie schon der Name sagt, zerstörend auf das Material einwirkt. Hiervon betroffen sind vor allem Messerklingen. Sie fängt meist mit nadelstichartigen, mit dem bloßen Auge noch nicht sichtbaren kleinen Löchern an.
Im weiteren Verlauf können daraus zentimetergroße zerstörte Flächen werden, die dunkelgrau bis schwarz sind und eine körnige Strukturaufweisen. Ursache für diese Korrosion ist stets eine Zerstörung der Oberflächenschutzschicht beziehungsweise der „passivierten“ Edelstahloberfläche durch Chloride. Zusätzlich verstärkend wirken Speisesäuren. Chloride sind in Form von Kochsalz im Trinkwasser und in Speiseresten enthalten. Wichtig ist, dass nach dem Befüllen des Salzvorratsgefäßes der Enthärtungsanlage kein Regeneriersalz über längere Zeit am Behälterboden oder in anderen Bereichen der Spülmaschine zurück bleibt. Abhilfe schafft ein Vorspülgang, damit das „übergelaufene“ Regeneriersalz beziehungsweise die verdrängte Salzlake weggespült wird. Alkalische Produkte wie Reiniger beziehungsweise deren alkalische Lösungen rufen auf Edelstahloberflächen keine Lochkorrosion hervor.

Fremdrost/Flugrost
Hierbei handelt es sich um Rostpartikel aus fremden Quellen, die sich auf den Oberflächen nicht rostender Stähle festgesetzt haben. Das kommt vor, wenn Griffe beziehungsweise Stiele an Töpfen und Pfannen mit Schrauben aus nicht rostfreiem Material montiert sind. Andere Rostquellen sind emaillierte Küchengeräte mit Schadstellen oder Emailletöpfe, bei denen sich unter den Griffen, durch den Emaille- Tauchvorgang bedingt, unbehandelte Eisenstellen befinden können. An diesen Stellen bildet sich durch Kontakt mit Wasser Rost, der durch das Umpumpen des Spülwassers auch auf nicht rostenden Edelstählen „hängen bleibt“. Häufige Quellen für Fremdrost sind auch Geschirrkörbe, bei denen die Kunststoffbeschichtung beschädigt wurde, sodass die darunter liegenden Metallstäbe rosten. In seltenen Fällen kann Rost auch über das Leitungswasser eingeschleppt werden.

Eine weitere Entstehungsmöglichkeit ist das Mitspülen von Teilen aus rostendem Stahl, zum Beispiel Messer mit vorgeschädigten Klingen oder nicht spülmaschinenfeste Küchenmesser. Rost in Verbindung mit Lochkorrosion In Verbindung mit Lochfraß wird häufig – im Besonderen bei Messerklingen-Rost – reklamiert. Mitunter werden dabei nur rostige Pünktchen oder kleine Ringe (Ø circa 1 mm) beobachtet. Was man in diesen Fällen – mit dem bloßen Auge meist noch nicht, wohl aber mit einer Lupe – wahrnehmen kann, sind nadelstichartige kleine schwarze Pünktchen im Zentrum dieser Rost ringe. Hierbei handelt es sich um Lochkorrosion im Anfangsstadium.

Spalt- oder Kontaktkorrosion
Hierunter versteht man Korrosion, die in „Spalten“ auftritt, wie zum Beispiel in Spalten und Rissen eines Werkstoffes, vor allem jedoch dort, wo zwei unterschiedliche Werkstoffe miteinander in „Kontakt“ kommen. Das klassische Beispiel für einen solchen Fall beim maschinellen Geschirrspülen ist der Spalt eines Messers, an dem Klinge und Heft zusammengefügt sind. Die Werkstoffe, die hier miteinander in Berührung kommen können, sind zum einen ein niedrig legierter Klingenstahl und zum anderen Messerhefte aus einem höher legierten 18-/10er Chrom-Nickelstahl. Die unterschiedlichen Werkstoffe sind in ihren elektrochemischen Eigenschaften verschieden, sodass sich ein galvanisches Element aufbauen kann. Bei dieser elektrochemischen Reaktion wird das weniger hochwertige Metall an der Berührungsstelle angegriffen. Auch hier wirken sich Chloridionen sehr nachteilig aus. Häufig wird die Kontaktkorrosion durch eine Verletzung der Passivierungsschicht – des Oxidfilms – ausgelöst. Erste Anzeichen für alle Spaltkorrosionen sind dunkle Verfärbungen und Rostflecken an der Kontaktstelle.

Spannungsrisskorrosion/Härterisskorrosion
Interkristalline Korrosion und verformungsbedingte Korrosion sind ausschließlich auf Fehler im Verarbeitungsprozess des Stahls zurückzuführen. In den meisten Fällen wirken sich diese Fehler auf die Kristallgitterstruktur des Werkstoffes aus. In einer widerstandsfähigen Stahllegierung, bedingt durch eine spezielle Atomanordnung, entstehen Bereiche von geringerer Korrosionsbeständigkeit. Das alkalische Reiniger-Medium wirkt hierbei generell korrosionsmindernd.

„Anlauffarben“
Hiervon betroffen sind Kochtöpfe aus Edelstahl. Beim Kochen bestimmter Lebensmittel (Blumenkohl, Sellerie, Kohlrabi, Champignons, Kartoffeln, Kochfisch oder Wirsing) verfärbt sich die Stahloberfläche durch Auftreten von bräunlichen, bläulichen oder perlmuttartig schillernden Farbtönen. Diese „Anlauffarben“ sind dünne, fest auf dem Stahl haftende Beläge, aus einer Reaktion von Hydroxid-Ionen (OH-Ionen) mit Mineralstoffen wie Magnesium-, Kieselsäure- und Phosphorverbindungen. Sie sind physiologisch völlig unschädlich und lassen sich mit Somat Maschinen-Pfleger problemlos entfernen.

Silber das „weiße Metall“
Bei Spülgut aus Silber handelt es sich vorwiegend um Besteckteile. Andere Gebrauchsgegenstände wie Platzteller, Schalen und Platten, Teeglashalter, Salz- und Pfefferstreuer, Zuckerdosen und anderes mehr sind meist mit wesentlich dünneren Silberschichten belegt als Besteckteile und haben häufig zusätzlich eine Schutzschicht aus Klarlack. Sie sind für das maschinelle Spülen nicht geeignet.

Silberarten
Silber ist ein sehr weiches Metall. Erst durch das Legieren mit anderen Metallen, zumeist mit Kupfer, gewinnt es in erheblichem Maße an Härte und Widerstandsfähigkeit und eignet sich in dieser Verbindung als Gebrauchsgegenstand. Massiv-Silber, auch Sterling-Silber genannt, besteht in der Regel zu 925 Teilen (auf 1000 gerechnet) aus reinem Silber und zu 75 Teilen aus
Kupfer. 800er Silber ist eine Legierung, die 200 Teile Kupfer enthält. Da die Kupferanteile die für Silber typische, weiße Farbe ins rötliche verfälschen, wird auf elektrochemischem Wege meist noch eine reine Silberschicht aufgebracht. Versilberte Teile enthalten eine Silberauflage. Am häufigsten ist eine 90er Silberauflage. Dabei müssen 90 g reines Silber auf einer Fläche von 24 dm2 auf das Trägermaterial aufgebracht werden. Die Schichtdicke einer 90er Auflage liegt bei circa 36 µm; auch 45er, 60er, 150er und andere Auflagen werden hergestellt. Als Trägermaterial (Grundmaterial der Bestecke) für Silberauflagen dient heute nahezu ausschließlich Edelstahl.

Silberauflagen werden zum Teil hartversilbert, um sie gegen mechanische Verletzungen widerstandsfähiger zu machen; hierzu enthält der Silberniederschlag geringe Anteile Antimon.

Anlaufen von Silber
Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass Silber auch dann anläuft, wenn es nicht in Gebrauch ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es dunkle, bräunliche, bläuliche bis blauschwarze Flecken bekommt oder sich insgesamt verfärbt und damit im üblichen Sprachgebrauch „angelaufen“ ist.
Grund dafür ist die besondere Empfindlichkeit der Silberoberfläche gegenüber schwefelhaltigen Gasen, wie sie in der Umgebungsluft vorkommen. So genügen schon Spuren von Schwefelwasserstoff in der Luft, in Konzentrationen, die wir geruchlich noch nicht einmal wahrnehmen können, um Silber zu verfärben. Bereits bei Raumtemperatur findet eine Reaktion zwischen Schwefelwasserstoff und Silber statt, wobei Silbersulfid gebildet wird, das dann zu den erwähnten dunklen Farbveränderungen führt.
In gleicher Weise läuft Silber bei Berührung mit Speiseresten an, die schwefelhaltige Substanzen enthalten, wie zum Beispiel Eigelb, Mayonnaise, Senf, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Fisch (besonders Fischlake) und Marinaden. Deshalb sollte man beispielsweise zum Essen von Eiern keinen Silberlöffel nehmen.
800er Silber kann aufgrund seines hohen Kupferanteils von 200 Teilen auf 1000 goldfarben bis hellbraun anlaufen. Es ist für das maschinelle Spülen daher weniger geeignet. Wurde es jedoch nachträglich galvanisch versilbert, verhält es sich wie eine 90er beziehungsweise 100er Silberauflage. Aufgrund der hochempfindlichen Reaktion zwischen Silber und schwefelhaltigen Verbindungen lässt sich ein Anlaufen nicht vermeiden. Auch Silberpflegemittel mit Substanzen, denen eine Schutzwirkung nachgesagt wird, können, wenn überhaupt, das Anlaufen nur unwesentlich verzögern. Da diese Schutzschichten immer nur sehr dünn sind, kann die Schutzwirkung zeitlich auch nur sehr begrenzt wirksam sein.

Silber in der Spülmaschine
Die Bedingungen, unter denen Silber in der Haushaltsgeschirrspülmaschine gespült wird, sind allgemein ungünstiger als die beim Spülen von Hand. Das Anlaufen des Silbers wird dabei durch folgende Einflüsse begünstigt:
- Speisereste
Schwefelhaltige Speisereste können vor dem maschinellen Spülen mitunter recht lange auf die Silberoberfläche einwirken, da gegenüber dem üblichen Handspülen meist nicht sofort nach einer Mahlzeit gespült wird, sondern eben erst dann, wenn die Maschine mit schmutzigem Spülgut gefüllt ist; daher sollten Sie schwefelhaltige Speisereste sofort abspülen.
- Reinigungstemperaturen
Auch während des maschinellen Spülens kommt die belastete Spülflotte, im Gegensatz zum Handspülen, viel länger und zudem bei höheren Temperaturen von 45 ° bis 70 °C mit dem Silber in Berührung. Durch die höheren Spültemperaturen wird die Reaktionsfähigkeit des Silbers verstärkt, das bedeutet, dass die chemischen Prozesse, die zum Anlaufen führen, begünstigt werden.
- Reinigungsdauer
Durch den intensiven Reinigungsprozess in der Maschine wird die Silberoberfläche vollständig entfettet und dadurch empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen.
- Oxidationsmittel im Reiniger
Auch die Oxidationsmittel auf Basis Aktivchlor oder Sauerstoffbleiche greifen in das Geschehen ein. Nach bisherigen Beobachtungen verursachen die aktivsauerstoffhaltigen Reiniger stärkere Verfärbungen als die früheren aktivchlorhaltigen Produkte.
- Alkalität (pH-Wert) der Reinigerflotte
Physikalisch-chemische Untersuchungen haben gezeigt, dass bei höherer Alkalität die Gefahr des Anlaufens von Silber durch entsprechende Speisereste in der Spülflotte, wie zum Beispiel Senf, verringert wird. Beim manuellen Spülen übt schließlich das Abtrocknen noch eine gewisse Polierwirkung aus, die beim maschinellen Spülen entfällt.

Chemische Reaktionen der Silberkorrosion
Aus metallischem Silber bildet sich unter dem Einfluss von schwefelhaltigen Verbindungen (Speiseresten) braun-schwarzes Silbersulfid (Ag2S). Sauerstoff aus der Luft oder sauerstoffhaltige Bleichmittel der Reiniger reagieren mit Silber zu schwarzem Silberoxid (Ag2O) beziehungsweise Silbersuboxiden, welche in Folgereaktionen mit den schwefelhaltigen Speiseresten zu gelblichem Silberchlorid (AgCl) reagieren können. Silber - chlorid kann sich jedoch auch unter bestimmten Bedingungen aus aktivchlorhaltigen Bleichmitteln und Silber bilden. Silberchlorid, welches zunächst als weißer Belag auf den Silber teilen anfällt, ist jedoch nicht lichtbeständig und zersetzt sich zu grauem bis schwarzem Silber.

Reinigung von angelaufenem Silber
Es besteht kein nennenswerter Unterschied, ob Silber in der Schublade, während des üblichen Gebrauchs oder beim maschinellen Spülen an gelaufen ist, das heißt, ob es sich dabei um Beläge aus Silberoxid, Silbersulfid, Silberchlorid oder metallischem Silber handelt. Es muss von Hand unter Verwendung eines polierenden Silberpflegemittels von den Verfärbungen befreit werden. Dabei ist allgemein auch gewährleistet, dass die gewünschte Patina verzierter Silberteile unversehrt bleibt.
Zur Silberpflege und zur Beseitigung von Anlauffarben dienen flüssige oder pastenförmige Silberpflegemittel, Silberpflegetücher, Silberseifen und Silberwatten. Auf keinen Fall dürfen Scheuersand oder ähnliche Reinigungsmittel mit stark abrasiv wirkenden Zusätzen eingesetzt werden.

Reiniger mit Silberschutz
Damit das Silber seinen Glanz auch beim maschinellen Spülen behält, enthalten heute fast alle Reiniger Silberschutzmittel.

Aluminium
Aluminium reagiert sowohl auf Säuren als auch auf Laugen mit Veränderungen auf der Oberfläche. Es ist daher für das maschinelle Spülen nicht geeignet.


Zinn, Kupfer, Messing
Zinn, Kupfer und Messing eignen sich nicht für die Spülmaschine, da sie anlaufen.
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Keramik
Der Begriff Keramik umfasst eine sehr große Werkstoffgruppe. Die in der Spülmaschine am häufigsten gespülten Materialien bestehen aus Feinkeramik, die selbst wieder in vier Gruppen aufgeteilt wird:

Irdengut (auch Tonware genannt)
Steingut (Weich- und Hartsteingut, Steinzeug, Feinsteinzeug)
Porzellan
Vitreous China (Bone China)

Für die Spülmaschinenfestigkeit dieser Materialien gilt: Je härter und je weniger porös der Scherben/das Material ist, desto besser ist die Spülmaschinenfestigkeit. Keramische Erzeugnisse werden nach dem Glühbrand mit einer Glasur versehen. Für die Spülmaschinenfestigkeit von keramischen Waren, die mit einem Dekor versehen sind, ist die Art der Aufbringung von entscheidender Bedeutung. Man unterscheidet Unterglasur-, Aufglasur-, Inglasur und Schnellbranddekore. Spülmaschinenfest sind Dekore, die in Unterglasurtechnik gefertigt sind. Die Motive liegen geschützt unter der Glasur. Dies gilt auch weitestgehend für Dekore, die in die Glasur eingeschmolzen wurden (Inglasurtechnik). Vorsicht geboten ist bei Keramik mit Aufglasurdekoren, da die Farben erst nach dem Glasieren auf das Geschirr aufgetragen wurden und so aufgrund der relativ niedrigen Einbrenntemperatur sehr empfindlich sind. Aufglasurdekore sind beim Darüberstreichen mit der Hand fühlbar.

Porzellandekore
Porzellan ist ein keramisches Produkt, das bei dünner Wandstärke durchscheinend und transparent ist. Es ist das edelste feinkeramische Erzeugnis unter den tonkeramischen Produkten. Die Dekoration gehört beim Geschirrporzellan zur allgemein üblichen Veredelung.
Unterschieden werden Porzellanunter- und -aufglasurdekore. Bei Porzellanunterglasurdekoren liegt das farbige Dekor unter einer schützenden Glasurschicht, sodass es von der Spülflotte nicht angegriffen wird. Die Oberflächen von Unterglasurdekoren fühlen sich ebenmäßig und glatt an und sind in der Regel spülmaschinenfest.
Im Gegensatz hierzu werden konventionelle Porzellanaufglasurdekore direkt auf die Porzellanoberfläche aufgemalt beziehungsweise aufgelegt und bei relativ niedrigen Temperaturen (circa 800 °C) eingebrannt. Es fehlt also eine schützende Glasurschicht. Diese Porzellandekore sind in der Regel nicht so spülmaschinenfest wie Unterglasurdekore, da die Farben nur an der Oberfläche der Glasur festgeschmolzen und deshalb dem Angriff von Spülmitteln unmittelbar ausgesetzt sind.
Bei Inglasurdekoren oder Einsinkfarben wird die Glasur nach dem Aufbringen der Dekore so hoch erhitzt (Einbrenntemperatur > 1300 °C), dass die Glasur nochmals schmilzt und die Farbmotive in die Glasur einsinken. Durch dieses Verfahren werden die Dekore spülmaschinenfest. Der Farbreichtum der Inglasurdekore ist jedoch wegen der hohen Brenntemperatur begrenzt und nicht viel größer als bei Unterglasurdekoren. Ebenfalls spülmaschinenfest sind Schnellbranddekore. Die Einbrenntemperatur liegt bei circa 1300 °C. Wegen der kurzen Einbrennzeit ist eine größere Farbauswahl möglich als bei den Inglasurdekoren.
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Holz
Unlackiertes Spülgut aus Holz, zum Beispiel Kochlöffel, die nicht verleimt sind, kann man maschinell spülen. Sie bleichen jedoch aus und werden häufig etwas rauher. Brettchen, die eine größere Oberfläche haben, können Spannungsrisse bekommen. Holzgriffe an Bestecken bleichen aus, werden stumpf oder rissig. Lackiertes Holz eignet sich nicht zum maschinellen Spülen. Das Holz kann quillen und dadurch der Lack abblättern.
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Kunststoff
Schüsseln, Becher und anderes Kunststoff - geschirr kann grundsätzlich maschinell gereinigt werden. Vor allem Duroplaste (zum Beispiel aus Melaminharzen) sind uneingeschränkt geeignet. Es kann aber vorkommen, dass sich über einen längeren Zeitraum oder bei sehr häufigen maschinellen Spülen die Farbe leicht verändert.
Thermoplaste sollten als spülmaschinenfest ausgewiesen sein und bereiten dann ebenfalls keine Probleme. Die hydrophobe Oberfläche macht Kunststoff schwer benetzbar, dies führt beim Trocknen zu Tropfenbildung. Zudem speichert Kunststoff kaum Wärme, dadurch trocknet er etwas langsamer als das übrige Spülgut. Kunststoffteile können sich bei Maschinen mit frei liegenden Heizschlangen leicht verformen, wenn sie im unteren Korb plaziert werden. Daher Kunststoffteile immer oben in der Spülmaschine einordnen. In Gegenwart farbgebender Lebensmittel (Tomatensaft, Ketchup, Karottensaft, Rote Beete, Rotkohl) neigen sie zu Anfärbungen.
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Ausblick
Die konsequente Nutzung der Spülmaschine erleichtert die Hausarbeit und führt zu einer zeitlichen Entlastung. Der ökologische Vorteil gegenüber dem Handspülen besteht im geringeren Energie- und Wasserverbrauch. Bis auf wenige Ausnahmen kann alles Geschirr in der Spülmaschine gereinigt werden. Unter Beachtung der hier beschriebenen Ratschläge kommt das Geschirr am Ende des Spülprogramms fleckenlos glänzend aus der Geschirrspülmaschine. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche zum Thema „Maschinelles Geschirrspülen“ haben, wenden Sie sich bitte an unsere Verbraucherberatung.
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